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Aktuelle Lehre

LEHRANGEBOT SOMMERSEMESTER 2021

ENM.03535UB Topics in American Cultural Studies (Jewish Identities in the Americas) 

Proseminar, LV-Leitung: Ulla Kriebernegg

In this course we will discuss selected texts from several major and emergent Jewish writers in the Americas. From an inter-American comparatist vantage point, we will look at how the challenges posed by competing claims for cultural, religious, and ethnic self-understanding are represented in these texts. In particular, we will focus on diverse literary genres, traditions, and currents (eg. Social Realism, Modernism, Postmodernism), and explore how Jewish-Latin American fiction can be compared to the literatures created by Jewish writers in the United States and Canada. Which commonalities and differences can be detected? We will examine and contextualize major themes including assimilation, acculturation, and the struggle to retain Jewish traditions in a modern, secular world; anti-Semitism, exile, and migration. We will contemplate texts by North and South American authors such as Clarice Lispector, Ariel Dorfman, Ilan Stavans, Majorie Agosín, Gary Shteyngart, Saul Bellow, Philip Roth, Bernard Malamud, Isaac B. Singer, David Bezmozgis, Alberto Gerchunoff or José Rabinovich (Spanish texts will be read in their English translations - we will be working with Illan Stavan's anthology, Oy Caramba, Jewish Stories from Latin America.).

Students are expected to learn how to apply their understanding of literary and cultural theories to an interpretation of fiction. Students will deepen their knowledge about literary and cultural theories in the field of Jewish Studies as a basis for our discussions of aspects of intersectionality and identity in texts by Jewish authors in the Americas.

560.102 Second Slavery and Slave Trade in the Americas of the 19th and Early 20th Centuries

Vorlesung und Übung, LV-Leitung: Christian Cwik

Der Vortrag befasst sich mit dem Phänomen der zweiten Sklaverei, Sklaverei und Zwangsarbeit in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA), Kuba und Brasilien basierend auf der Abschaffung des transatlantischen Sklavenhandels im frühen 19. Jahrhundert. Es gibt einige Ähnlichkeiten sowie Unterschiede zwischen den genannten Ländern. Ähnlichkeiten waren z.B. die sehr späte Abschaffung der Sklaverei: USA (1865), Kuba (1886) Brasilien (1888), der Anstieg der Sklavenzahlen im 19. Jahrhundert sowie die aktive Beteiligung am illegalen transatlantischen Sklavenhandel und am legalen interamerikanischen Sklavenhandel. Unterschiede waren z. B.: die unterschiedlichen Staatsformen. Während die USA ein republikanischer, demokratischer und unabhängiger Bundesstaat (seit 1783) waren, war das seit 1822 unabhängige Brasilien ein Kaiserreich und Kuba bis 1898 eine der letzten Kolonien der spanischen Monarchie.
Im 19. Jahrhundert ging jedoch nichts ohne dem Einfluss Großbritanniens. Die britische Marine dominierte die Weltmeere und überwachte das seit 1808 bestehende Verbot des transatlantischen Sklavenhandels durch das Westafrikanische Geschwader. Gemischte Gerichtshöfe in mehreren Häfen übernahmen die Verurteilungen illegaler Sklavenhändler. Damit zerstörten sie am Vorabend der Kolonialisierung Afrikas die reichen Sklavenhändlergesellschaften Westafrikas. Mit dem Ende der Sklaverei in den britischen Kolonien 1833/34 begann London, afrikanische, asiatische und europäische Vertragsarbeiter zu importieren. Insbesondere die Anzahl der Inder ist signifikant. Hunderttausende wurden bis 1917 nach Amerika verschifft.
Wir werden die Transatlantische Sklavenhandelsdatenbank (zusammengestellt von David Eltis) untersuchen, um eine eigene Datenbank zu entwickeln, die auf verschiedenen Parametern basiert (Rasse / Alter / Geschlecht / Berufe / Narben und Tätowierungen / Schiffseigner / Nation / Abfahrtshäfen / Routen / Ankunftshäfen / Preis).

Die Ziele der Lehrveranstaltung sind es:

  • die atlantische Geschichte im langen 19. Jahrhundert durch die Linse der Sklaverei und der Sklavenhandelsgeschichte zu verstehen
  • Erfahrungen in den Bereichen Körpergeschichte(n) und Aufstieg des Finanzkapitalismus sammeln
  • Navigieren und Strukturieren der transatlantischen Sklavenhandelsdatenbank für weitere Forschungsinteressen zu erlernen.

560.200 Research Project Management and Networking (Narratives and Digital Storytelling of Gender and Age)

Seminar, LV-Leitung: Roberta Maierhofer

Anhand von interdisziplinären Zugängen zu grundsätzlichen Fragen des Managements von Forschungsprojekten und internationaler Zusammenarbeit werden geisteswissenschaftliche Fragestellungen diskutiert, wie etwa der Frage von Identität in Zusammenhang mit Geschlecht und Alter.

Das Ziel ist ein vertieftes Verständnis der Studierenden für das Management von Forschungsprojekten und internationaler Zusammenarbeit anhand von konkreten kulturwissenschaftlichen Beispielen.

560.201 Analytical Methods in the Humanities and Archival Work (Narratives of Life – Digital and Other Stories)

Seminar, LV-Leitung: Roberta Maierhofer

Analytische Methoden und Zugänge zum wissenschaftlichen Arbeiten in den Geisteswissenschaften werden anhand von Interpretationen von Lebensgeschichten behandelt. Darüber hinaus bietet die LV Studierenden, die an Forschungsthemen arbeiten, die Möglichkeit, ihre Forschungs¬ergebnisse zu präsentieren und anhand ihrer eigenen Erfahrungen grundsätzliche Probleme der literatur- und kulturwissenschaftlichen Theorien zu reflektieren.

Das Ziel ist ein vertieftes Verständnis der Studierenden für geisteswissenschaftliche Theorien als Grundlage für die Auseinandersetzung mit Fragen von medial vermittelter Wirklichkeit und die Anwendung von theoretischen Grundlagen auf Forschungsfragen.

560.301 Inter-American Literary Studies (Narratives of Aging and Care in Contemporary Canadian Literature)

Seminar, LV-Leitung: Ulla Kriebernegg

This course will offer an introduction to the field Age Studies, focusing on the question of how age and care are narrated in contemporary Canadian literature and film. We will look at short stories, (graphic) novels, plays, poetry and film to discuss questions of how the life course is represented in works by Alice Munro, Margaret Atwood, Shani Mootoo, David Chariandy, and others. We will examine the themes of ageism, longevity and rejuvenation, intergenerational relations, vulnerability, resistance, dementia, and care from the perspective of literary and cultural gerontology.

Students will learn to demonstrate an understanding of the basic elements of the field of Age/ing Studies. They will also enhance their academic speaking and writing skills and learn how to engage, in adequate academic language, with works of literature and film as well as with theory. Students will be able to demonstrate an understanding of traditions and themes in Inter-American Studies and Age Studies and gain a basic understanding of literary criticism and cultural gerontology.

560.400 Inter-American and Hemispheric Mapping (Methods & Theories)

Proseminar, LV-Leitung: Barbara Ratzenböck

Was kommt uns bei den Begriffen ‚Amerika‘ und ‚westliche Hemisphäre‘ in den Sinn? Wie können wir ‚die Amerikas‘ aus einer europäischen Perspektive verstehen? Und welche literarischen, kulturellen, sozialen, ökonomischen und politischen Beziehungen bestehen zwischen Nord-, Zentral- und Südamerika? Diese Lehrveranstaltung führt TeilnehmerInnen in die Forschungsfelder ‚Western Hemispheric Studies‘ und ‚Inter-American Studies‘ ein und erörtert dabei die vielfältigen Verknüpfungen zwischen den Amerikas und Europa. In diesem Rahmen werden auch epistemologische Grundlagen der Geisteswissenschaften besprochen und jenen der Sozial- und Naturwissenschaften gegenübergestellt. Zudem werden Chancen und Herausforderungen interdisziplinärer Forschung thematisiert. Wie wir Forschungsobjekte – in diesem Fall die westliche Hemisphäre – konzeptualisieren und wahrnehmen, hängt wesentlich mit unseren allgemeinen Vorstellungen von der ‚Produktion‘ von Wissen zusammen sowie unseren spezifischen theoretischen und methodologischen Zugängen. In dieser Lehrveranstaltung werden TeilnehmerInnen dazu eingeladen, gemeinsam verschiedene theoretische und methodologische Zugänge zu beleuchten und zu erarbeiten, um die westliche Hemisphäre aus interdisziplinärer Perspektive zu betrachten. In diesem Prozess entwickeln TeilnehmerInnen ihre eigenen kritischen Forschungsfragen im Bereich der Western Hemispheric und Inter-American Studies.

Das Ziel der Lehrveranstaltung ist eine Einführung in die theoretischen und methodologischen Grundlagen der Forschungsfelder ‚Western Hemispheric Studies‘ und ‚Inter-American Studies‘.

560.401 Quantitative Methods in the Social Sciences (ACT Longitudinal Study – Older Audiences in the Digital Media Environment)

Proseminar, LV-Leitung: Barbara Ratzenböck

Zwei Trends verändern gegenwärtig die Sozialstrukturen westlicher Gesellschaften: demographischer Wandel und Digitalisierung. Diese Lehrveranstaltung geht daher der Frage nach, was es heißt, in der digitalen Ära alt zu werden. Anhand der Analyse von Datenmaterial der ‚ACT Longitudinal Study: Older Audiences in the Digital Media Environment‘ wird beleuchtet, wie sich die digitale und analoge Mediennutzung älterer Menschen in unterschiedlichen Teilen der Welt verstehen lässt. Zusätzlich zu einer Einführung in die Grundlagen der deskriptiven Statistik werden TeilnehmerInnen in dieser Lehrveranstaltung dazu eingeladen, gemeinsam verschiedene theoretische Zugänge im Forschungsbereich Alter(n), Kommunikation und Technologie zu erarbeiten. Dabei werden auch interdisziplinäre Perspektiven in den Blick genommen. Ebenso entwickeln TeilnehmerInnen in diesem Prozess ihre eigenen kritischen Forschungsfragen.

Das Ziel der Lehrveranstaltung ist eine Einführung in die theoretischen und methodologischen Grundlagen der Aging Studies mit Fokus auf das Forschungsfeld ‚Alter(n), Kommunikation, Technologie‘ sowie auf deskriptive statistische Analyse.

Kontakt

Zentrum für Inter-Amerikanische Studien
Elisabethstraße 59/II 8010 Graz
Telefon:+43 (0)316 380 - 8213
Fax:+43 (0)316 380 - 9767

Mo-Fr 9-17 Uhr
PANDEMIEBEDINGT DERZEIT GESCHLOSSEN!

Leitung

Ao.Univ.-Prof. Mag. Dr.phil. M.A.

Roberta Maierhofer

Telefon:+43 316 380 - 8198

Please contact me via email. Thank you!

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