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Aktuelle Lehre

LEHRANGEBOT WINTERSEMESTER 2020/21

560.100 Inter-American Cultural Studies (Anglo-Latin America in Inter-American Perspective)

Seminar, LV-Leitung: Christian Cwik

Der erste Entdecker Nordamerikas, der im Zeitalter der Eroberung unter englischer Flagge segelte, war John Cabot alias Giovanni Caboto 1497. Er wurde in Genua geboren und wuchs in Venedig auf, bevor er nach Spanien und danach nach England reiste. Er war demnach der erste „anglo-lateinische“ Mensch in den Amerikas. Englische Schiffe ignorierten von Anfang an den Vertrag von Tordesillas (1494). In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts untergruben englische Schmuggler das spanische Monopol und versorgten die Märkte in Spanisch-Amerika illegal mit Waren aus Europa und Afrika. Die Spanier nannten diese Unternehmer Piraten und erklärten ihnen den Krieg. In diesen Kriegen schlossen die Engländer verschiedene Bündnisse mit Indigenen, entlaufenen Sklaven und anderen Outlaws. In weiterer Folge begannen sich die Engländer in den Gebieten ihrer Verbündeten niederzulassen und vermischten sich teilweise mit ihnen. Nachdem die Engländer 1655 Jamaika erobert hatten, diente die Insel als Ausgangspunkt für die Anglisierung der zentralamerikanischen Küsten und der westlichen Karibikinseln. Englisch wurde für viele Einwohner dieser Gebiete zur Verkehrssprache, und die britische Kultur veränderte diese Regionen vom 17. bis ins 19. Jahrhundert nachhaltig.
Die US-Amerikanisierung Lateinamerikas begann nach dem Sieg über Großbritannien im Jahr 1783, als einige lateinamerikanische Führer begannen die Ideale der amerikanischen Revolution nachzuahmen. Dies änderte sich jedoch bald mit den Kriegen der USA gegen Spanien und Mexiko, der lateinamerikanische Gebiete in die US-amerikanische Herrschaft inkorporierte. Ein besonderes Kapitel der Angloamerikanisierung war das Eindringen US-amerikanischer Unternehmen in Lateinamerika am Ende des 19. Jahrhunderts. Einerseits ist dies die Geschichte der Bananenrepubliken (z.B. Honduras, Costa Rica), andererseits die Fälle von Panama (Panamakanal), Kuba und anderer Republiken, in denen militärpolitische Interventionen zur Errichtung von US-Territorien in lateinamerikanischen Ländern geführt haben. Abschließend befassen wir uns mit dem aktuellen und relevanten Thema der Einwanderung von Latinos in die englischsprachigen Länder der Amerikas.

Das Seminar definiert und untersucht verschiedene Epochen der Verbreitung der englischen, britischen und amerikanischen Kultur in Ibero/Lateinamerika sowie die Entstehung neuer Afro-Lateinamerikanischer Kulturen aus inter-amerikanischer Perspektive unter Anwendung historisch-kulturwissenschaftlicher Methoden.

560.101 Inter-American Cultural Studies (Afro-Latin America in Inter-American Perspective)

Seminar, LV-Leitung: Christian Cwik, Roberta Maierhofer

Während des 15. Jahrhunderts erreichte die maritime Expansion der Portugiesen (und Kastilier) die Küste von Atlantik-Westafrika, wo Händler ihre Geschäfte mit Afrikanern aufgenommen haben. Nur wenige von ihnen begleiteten ihre iberischen Partner als Unternehmer nach Amerika. Der transatlantische Sklavenhandel mit afrikanischen Sklaven begann spätestens 1508 auf der Insel Hispaniola. Die meist muslimischen Sklaven wurden christianisiert und in Minen und auf Plantagen, als Perlentaucher und Haussklaven sowie als menschliche Maultiere (Mulato) und Soldaten brutal ausgebeutet. Iberoamerikanische Kolonien mit einer hohen Konzentration afroamerikanischer Bevölkerung im 16. und 17. Jahrhundert waren Brasilien (Zucker), Panama (Mulatos) sowie Kolumbien und Mexiko (Bergbau). Viele Sklaven beschlossen, von ihren Arbeitsbereichen wegzulaufen und wurden unabhängige Maroons in abgelegenen Gebieten, in denen sie sich oft mit Indigenen vermischten und als Zambos in der Geschichte ihren Platz gefunden haben. Mit der Zunahme der Zuckerrohrproduktion als tropische cash crop im 18. Jahrhundert boomte auch der transatlantische und interamerikanische Sklavenhandel wie nie zuvor. Millionen afrikanischer Sklav*innen wurden in die französische Kolonie Saint-Domingue, das portugiesische Brasilien nach Spanisch-Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Argentinien verkauft. Dies zwang die Kolonialregierungen, den Maroons Zugeständnisse zu machen.
Abolition und Kriegsstrategien (Napoleonische Kriege) führten im 19. Jahrhundert zum Ende des transatlantischen Sklavenhandels und schließlich auch der Sklaverei. Trotzdem wurden weiterhin Millionen afrikanischer Sklaven nach und innerhalb von Amerika geschmuggelt, insbesondere nach Kuba und Brasilien. Hinzu kommt, dass die Briten den Transport von mehr als 50.000 afrikanischen Vertragsarbeitern nach Amerika organisierten. Afro-lateinamerikanische Kulturen wie Voodoo, Santería, Candomble, Axé und María Lionza sowie afro-lateinamerikanische Musik und Tänze wie Rumba, Cha Cha Cha, Son, Salsa, Samba, Cumbia, Champeta oder Reggaeton wurden in vielen Ländern der heutigen Zeit Teil der nationalen Kulturen.

Das Seminar rekonstruiert die Ankunft und Integration von hauptsächlich versklavten Afrikaner*innen in spanische, portugiesische und französische Kolonien. Darüber hinaus wollen wir den Kreolisierungsprozess auf verschiedenen Ebene diskutieren, um die Entstehung afro-lateinamerikanischer Kulturen verstehen zu lernen. Die Studierenden sollen lernen, zwischen diesen Kulturen zu unterscheiden und bei der Annäherung an die Themen Afro-Amerika, Sklaverei und Sklavenhandel eine interamerikanische sowie atlantische Perspektive zu entwickeln.

560.200 Theories and Methods of Western Hemispheric Studies (Media and Digital Story-Telling)

Vorlesung, LV-Leitung: Roberta Maierhofer

Überblick über die Entwicklung der Western Hemispheric Studies in Hinblick auf Fragen der theoretischen und methodischen Zugänge mit besonderer Berücksichtigung der Vielfalt von Texten und dem sozio-politischen, historischen und kulturellen Kontext. Ausgehend von Marshall McLuhans Medienbegriff („the medium is the message“) wird die Frage nach Form und Inhalt von Texten im Mittelpunkt der Diskussion stehen.

Ziel: Vertieftes Verständnis der Studierenden für literatur- und kulturwissenschaftliche Zugänge und Methoden zu interamerikanischen Texten.

560.300 Inter-American Cultural Studies (The Making of America: Identities and Ideologies from the Puritans to the 21st Century)

Seminar, LV-Leitung: Ulla Kriebernegg

This seminar focuses on the most significant foundational cultural narratives upon which the United States of America are based and which still determine discussions of American identities today. These narratives include the myth of the “discovery,” American exceptionalism, the Frontier, the melting pot, the self-made man, as well as narratives of individualism, freedom, and democracy. We will explore the socio-cultural, political, and historical circumstances that have contributed to shaping these narratives and discuss (and deconstruct) definitions of American identity in ideological terms with the tools and methods available to scholars of American Cultural Studies. We will focus on individual and collective identities and address aspects of race, class, gender, and age. For our exploration, we will draw upon a broad range of materials, including political documents, historical accounts, literary works, paintings, cartoons, photographs, film, and music.

This course aims to increase and deepen students’ knowledge of significant concepts in American Studies as well as to introduce them to aspects of contemporary cultural theory.

560.343 Master Research Seminar (Inter-American Studies - Theories and Methods)

Seminar, LV-Leitung: Ulla Kriebernegg

In diesem Seminar werden verschiedene Methoden und Zugänge zur Literatur- und Kulturwissenschaft mit einem Schwerpunkt auf Themen der Intermerikanistik diskutiert. Vor allem bietet die LV Studierenden, die an ihren eigenen Forschungsthemen arbeiten, die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren und anhand ihrer Erfahrungen grundsätzliche Probleme der literatur- und kulturwissenschaftlichen Theorien zu reflektieren.

Ziel: Vertieftes Verständnis der Studierenden für literatur- und kulturwissenschaftliche Theorien als Grundlage für die Auseinandersetzung mit Fragen von Diversität und De/Konstruktion und die Anwendung von theoretischen Grundlagen auf Forschungsfragen.

560.400 Inter-American and Hemispheric Mapping (Methods & Theories)

Proseminar, LV-Leitung: Barbara Ratzenböck

Was kommt uns bei den Begriffen ‚Amerika‘ und ‚westliche Hemisphäre‘ in den Sinn? Wie können wir ‚die Amerikas‘ aus einer europäischen Perspektive verstehen? Und welche literarischen, kulturellen, sozialen, ökonomischen und politischen Beziehungen bestehen zwischen Nord-, Zentral- und Südamerika? Diese Lehrveranstaltung führt TeilnehmerInnen in die Forschungsfelder ‚Western Hemispheric Studies‘ und ‚Inter-American Studies‘ ein und erörtert dabei die vielfältigen Verknüpfungen zwischen den Amerikas und Europa. In diesem Rahmen werden auch epistemologische Grundlagen der Geisteswissenschaften besprochen und jenen der Sozial- und Naturwissenschaften gegenübergestellt. Zudem werden Chancen und Herausforderungen interdisziplinärer Forschung thematisiert. Wie wir Forschungsobjekte – in diesem Fall die westliche Hemisphäre – konzeptualisieren und wahrnehmen, hängt wesentlich mit unseren allgemeinen Vorstellungen von der ‚Produktion‘ von Wissen zusammen sowie unseren spezifischen theoretischen und methodologischen Zugängen. In dieser Lehrveranstaltung werden TeilnehmerInnen dazu eingeladen, gemeinsam verschiedene theoretische und methodologische Zugänge zu beleuchten und zu erarbeiten, um die westliche Hemisphäre aus interdisziplinärer Perspektive zu betrachten. In diesem Prozess entwickeln TeilnehmerInnen ihre eigenen kritischen Forschungsfragen im Bereich der Western Hemispheric und Inter-American Studies.

560.401 Inter-American and Atlantic Media, Literature, and Culture (Aging in a Digital World)

Proseminar, LV-Leitung: Barbara Ratzenböck

Zwei Trends verändern gegenwärtig die Sozialstrukturen westlicher Gesellschaften: demographischer Wandel und Digitalisierung. Diese Lehrveranstaltung geht daher der Frage nach, was es heißt, in der digitalen Ära alt zu werden. Was sind eigentlich ‚digital natives‘, ‚digital immigrants‘ und ‚digital divides‘? Und welche Rolle spielen Gender und Alter bei der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien? Was sind wichtige kulturelle Narrative des Altern(s) und wie kann diesen wirkmächtigen Diskursen subversiv begegnet werden? In dieser Lehrveranstaltung werden TeilnehmerInnen dazu eingeladen, gemeinsam verschiedene theoretische und methodologische Zugänge im Forschungsbereich Alter(n), Kommunikation und Technologie zu erarbeiten. Dabei werden auch interdisziplinäre Perspektiven in den Blick genommen. Ebenso entwickeln TeilnehmerInnen in diesem Prozess ihre eigenen kritischen Forschungsfragen.

Ziel: Einführung in die theoretischen und methodologischen Grundlagen der Aging Studies mit Fokus auf das Forschungsfeld ‚Alter(n), Kommunikation, Technologie‘

LEHRANGEBOT SOMMERSEMESTER 2020

560.002 Human Rights & Violence in the Americas (Introducción a los Estudios Regionales de las Americas)

Proseminar, LV-Leitung: Christian Cwik

Menschenrechte und Gewalt in den Amerikas: Das inter-amerikanische Proseminar führt aus einer literatur- und kulturwissenschaftlichen Perspektive in die Regionalstudien der Amerikas ein. Geschichtliche, politische, geographische, kulturelle und indigene Phänomene werden ausgesucht, um zu ergründen ob und inwiefern die (Miss-)Achtung der Menschenrechte und die Anwendung bzw. der Ausschluss von Gewalt die regionale Identität der Amerikas von Chile bis Kanada definieren.
Die Unterrichtssprache ist Englisch; kulturelle Repräsentationen verfasst in anderen Sprachen (vor allem Spanisch) der Amerikas werden miteinbezogen.

Die Studierenden sollen nach Absolvierung der LV in der Lage sein, Aspekte der Kultur der Amerikas zu kennen, die als Fundament für ihre weiteren Studien dienen.

560.200 Inter-American Literary Studies (Hemispheric Imaginations)

Proseminar, LV-Leitung: Ulla Kriebernegg

In this course, we will look at fictional representations of identities that have been shaped by mobility and movement in the Americas. We will talk about theoretical approaches to migration and transculturation and discuss push and pull factors.

Students will learn to demonstrate an understanding of the basic elements of Inter-American Studies. They will also enhance their academic speaking and writing skills and learn how to engage, in adequate academic language, with works of literature and film as well as with theory. Students will be able to demonstrate an understanding of traditions and themes in Inter-American Studies and gain a basic understanding of literary criticism.

560.230 Inter-American Literary Studies ("Can't we talk about something more pleasant?" Aging and Old Age in Fiction and Graphic Novels)

Seminar, LV-Leitung: Ulla Kriebernegg

In this course, we will discuss the representation of aging and old age including dementia and care in fiction and graphic novels (with a focus on the latter). We will explore the complexities of the graphic novel form and look at how this medium uses image, text, and typography to talk about aging, old age, intergenerational relationships, and care.

Students will be introduced to the field of literary gerontology / Age Studies. They will learn how to read and discuss texts, especially graphic novels, about aging, old age, and dementia from an intersectional Age Studies perspective.

560.276 Genres/Perioden der Amerikanischen Literatur (Media and Contexts: Inter-American Methods and Theories II)

Vorlesung, LV-Leitung: Roberta Maierhofer

Überblick über die Entwicklung der interamerikanischen Literatur in Hinblick auf Fragen theoretischer und methodischer Zugänge mit besonderer Berücksichtigung der Vielfalt von Texten. Sozio-politische, historische und kulturelle Kontexte werden vor allem in Hinblick auf die Frage des Mediums/ der Medien analysiert.

Ziel: Vertieftes Verständnis der Studierenden für literatur- und kulturwissenschaftliche Zugänge und Methoden zu interamerikanischen Texten.

560.301 Media, Culture, Society (Aging in a Digital World)

Proseminar, LV-Leitung: Barbara Ratzenböck

Two trends are currently about to change social structures of Western societies: population aging and digitalization. This class investigates what it means to grow old in the digital era. What are ‘digital natives,’ ‘digital immigrants,’ and ‘digital divides’ and how can we re-think binary conceptualizations of information and communication technology use? And which role do gender and age play in engagement with information and communication technologies? What are prominent cultural narratives of aging and old age and how can these dominant discourses be subverted? This class invites participants to jointly explore different theoretical and methodological approaches to researching the thematic area of aging, communication, and technologies from a perspective inspired by the humanities and social sciences. Throughout the class, participants will be encouraged to develop their own critical research questions in the emerging field of Aging Studies.

Goal: Introduction to theoretical and methodological foundations of the emerging field of Aging Studies with a focus on the thematic area of aging, communication, technologies.

560.302 Introduction to Inter-American Studies (Theories and Methods)

Proseminar, LV-Leitung: Barbara Ratzenböck

What comes to our minds when we think of the American hemisphere? How do we conceptualize “the Americas”? And which literary, cultural, social, economic, and political connections are there between North, Central, and South America? Introducing the field of Inter-American Studies to participants, this class investigates various entanglements of the Americas. In doing so, it also addresses epistemological foundations of the humanities (in comparison to those of the social sciences and the natural sciences) as well as challenges and benefits of interdisciplinary research. How we see and experience research objects – in our case the American hemisphere – strongly depends on our theoretical and methodological approaches which are based on our ideas of knowledge production and general purpose of research. This class invites participants to jointly explore different theoretical and methodological approaches to researching the American hemisphere from a perspective inspired by the humanities and social sciences. Throughout the class, participants will be encouraged to develop their own critical research questions in the emerging field of Inter-American Studies.

Goal: Introduction to theoretical and methodological foundations of the emerging field of Inter-American Studies.

560.344 Master Research Seminar (Facts and Fiction: Mediating Reality)

Seminar, LV-Leitung: Roberta Maierhofer

Anhand von Fragen von Fakten und Fiktion werden Methoden und Zugänge zur Literatur- und Kulturwissenschaft diskutiert. Darüber hinaus bietet die LV Studierenden, die an Forschungsthemen arbeiten, die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren und anhand ihrer eigenen Erfahrungen grundsätzliche Probleme der literatur- und kulturwissenschaftlichen Theorien zu reflektieren.

Ziel: Vertieftes Verständnis der Studierenden für literatur- und kulturwissenschaftliche Theorien als Grundlage für die Auseinandersetzung mit Fragen von medial vermittelter Wirklichkeit und die Anwendung von theoretischen Grundlagen auf Forschungsfragen.

560.501 “The Business of America is Business”: The American Entrepreneurial Spirit and Popular Culture

Proseminar, LV-Leitung: Michael Fuchs, Stefan Rabitsch

When Donald Trump ran for office in 2016, he offered the American public, and the rest of the world, a persona that is the product of a narrative which is as American as the proverbial apple pie: The rags-to-riches story of someone who supposedly elevated themselves into a higher social position through hard work, savvy business strategies, and entrepreneurial acumen. Of course, the rags-to-riches narrative rarely holds up under scrutiny for which President Trump is simply one of many cases in point. Even so, Mr. Trump embodies in a highly condensed and perhaps perplexing fashion a discursive formation which continues to confound non-Americans: The American entrepreneurial spirit.
In order to unlock and subsequently understand a key component in the self-proclaimed exceptionalism of American national identity, it is of the utmost importance to develop a synoptic, i.e. historical and cultural, appreciation for the American entrepreneurial spirit, the roots of which actually preceded the founding of the United States as a nation state.
Topic areas include but are not limited to:
* Defining (American) entrepreneurship
* Cultural, moral, spiritual of A. Smith’s The Wealth of Nations
* The entrepreneurial spirit in Colonial America and the formation of cultural communities
* The business of/in the US Constitution
* Presidents as entrepreneurs
* The American West as an entrepreneurial, corporate, capitalist habitat
* The men who (re)built America after the Civil War, and the cult of the entrepreneur
* Entrepreneurial whiteness/masculinities vis-à-vis entrepreneurial ethnicities and femininities
* The gospel of success, the Gilded Age, Industrial America
* The entrepreneurial spirit and America’s global reach (cultural/economic imperialism)
* The entrepreneur as cultural hero/villain in popular literature, film/TV, games

By way of a concerted, semester-long group effort, our class will engage closely with American cultural history, aiming to disentangle, explore, and understand the multifaceted origins and complex development of the American entrepreneurial spirit within a decidedly interdisciplinary and intersectional framework. Students will learn about the latent, systemic tenets of the American entrepreneurial spirit (institutional, spiritual, political, popular cultural). By tapping into key historical documents and popular culture artifacts, and by contextualizing them vis-à-vis secondary scholarly sources, students will begin to comprehend the vast reach and cultural power of the American entrepreneurial spirit. By way of hands-on textual work, student will become intimately familiar with entrepreneurial contexts across a broad sweep of history as well as a number profiles of American entrepreneurs.

560.502 Entrepreneurial Filmmaking and Film Studies

Proseminar, LV-Leitung: James Forsher

Entrepreneurial Filmmaking bridges the gap between the film student and the working professional. Emphasis is on standard business practices as well as consolidating a body of work in a manner that best expresses the student’s abilities. Special attention is given to client interaction, appropriate portfolio preparation, and the development of contacts within the industry. Freelance guidelines, professional business practices, contract negotiation, and budgeting are also covered.
Entrepreneurial Filmmaking also examines the inner-working of the entertainment industry. We will examine a wide variety of areas that make up the entertainment business, including feature films, national cable channels, broadcast networks, home-video sales and web channels – both domestic and international.
The class also has a practical goal. We want to help you get your first job. In this effort, we will work weekly in helping you prepare a reel, website, print resume and discuss how branding can help you.
We will focus on two career tracts:
1) Career Tract. Getting a conventional job. Hollywood Game Plan and lectures.
2) Entrepreneur Tract. Running your own company starting with a Kickstarter.

At the completion of this course, students will be able to:
1) Create a resume and cover letter for a media industry position.
2) Create a crowdsourcing campaign for a personal project.
3) Create a website for personal marketing and video portfolio

Vergangene Lehrveranstaltungen

Lehrveranstaltungen der vergangenen Semester können Sie hier einsehen.

Für Lehrveranstaltungen im Bereich der Kollektiven Identitäten aus den vergangenen Semestern verweisen wir auf das UGO. Als Suchbegriff bitten wir Sie die Namen der Vortragenden  - Ertler, Kriebernegg, Maierhofer, Mörtl oder Schendl - einzugeben.

Kontakt

Zentrum für Inter-Amerikanische Studien
Elisabethstraße 59/II 8010 Graz
Telefon:+43 (0)316 380 - 8213
Fax:+43 (0)316 380 - 9767

Mo-Fr 9-17 Uhr

Corona Traffic Light

Leitung

Ao.Univ.-Prof. Mag. Dr.phil. M.A.

Roberta Maierhofer

Telefon:+43 316 380 - 8198

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