Studieren leicht gemacht
Forschungsgeleitete Lehre und Angebote, die über die Universität hinaus gehen. Wir bieten einen Überblick über Lehrveranstaltungen und studienrelevante Themen.
CEEPUS Network
CIII-AT-0503-09-1920 Inter-American Studies
CEEPUS ist die Kurzform des "Central European Exchange Program for University Studies".
Derzeitige Programm-Mitgliedsstaaten sind: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Mazedonien, Moldavien, Montenegro, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, die Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Prishtina/Kosovo nimmt ebenfalls am Programm teil.
Im Rahmen des CEEPUS Netzwerkes haben Bildungseinrichtungen im Universitätsbereich die Möglichkeit, an thematischen Netzwerken zu partizipieren. Die Universität Graz und ihre Partner gestalten seit dem Studienjahr 2010/11 eines dieser Netzwerke im Fachbereich der Inter-Amerikanischen Studien.
Unsere Lehrveranstaltungen
Wintersemester 2026
This course will investigate the cultural and linguistic representations of environmental issues within Inter-American contexts. Focusing on the intersection of climate crisis narratives and communication, we will explore how language shapes public perception of environmental urgency and how temporal frameworks influence understandings of ecological change. Drawing from the environmental humanities, intersectional environmentalism, and eco-linguistics, the course investigates how the climate crisis and its temporalities are constructed across various media and cultural discourses, with particular attention to the intersections of gender, race, and colonial histories. Through the analysis of diverse texts and media outlets, students will engage with key concepts, methodologies, and pedagogical approaches central to understanding the climate crisis through the lens of environmental humanities.
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Was kommt uns bei den Begriffen ‚Amerika‘ und ‚westliche Hemisphäre‘ in den Sinn? Wie können wir ‚die Amerikas‘ aus einer europäischen Perspektive verstehen? Und welche literarischen, kulturellen, sozialen, ökonomischen und politischen Beziehungen bestehen zwischen Nord-, Zentral- und Südamerika? Diese Lehrveranstaltung führt TeilnehmerInnen in die Forschungsfelder ‚Western Hemispheric Studies‘ und ‚Inter-American Studies‘ ein und erörtert dabei die vielfältigen Verknüpfungen zwischen den Amerikas und Europa. In diesem Rahmen werden auch epistemologische Grundlagen der Geisteswissenschaften besprochen und jenen der Sozial- und Naturwissenschaften gegenübergestellt. Zudem werden Chancen und Herausforderungen interdisziplinärer Forschung thematisiert. Wie wir Forschungsobjekte – in diesem Fall die westliche Hemisphäre – konzeptualisieren und wahrnehmen, hängt wesentlich mit unseren allgemeinen Vorstellungen von der ‚Produktion‘ von Wissen zusammen sowie unseren spezifischen theoretischen und methodologischen Zugängen. In dieser Lehrveranstaltung werden TeilnehmerInnen dazu eingeladen, gemeinsam verschiedene theoretische und methodologische Zugänge zu beleuchten und zu erarbeiten, um die westliche Hemisphäre aus interdisziplinärer Perspektive zu betrachten. In diesem Prozess entwickeln TeilnehmerInnen ihre eigenen kritischen Forschungsfragen im Bereich der Western Hemispheric und Inter-American Studies.
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Was bedeutet es, zu rebellieren, und wie haben Frauen in Lateinamerika vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart an verschiedenen Formen der Rebellion mitgewirkt? Dieses Proseminar untersucht die rebellischen Praktiken von Frauen in verschiedensten historischen und politischen Kontexten – von alltäglichen Widerstandsformen und Protesten gegen Lebensmittelpreise bis hin zu organisierten politischen Kämpfen, revolutionären Bewegungen und feministischem Aktivismus. Ausgehend von Debatten über Rebellion, unter anderem unter Einbeziehung der Arbeiten von Eric Hobsbawm, analysieren wir, wie Frauen soziale, wirtschaftliche, politische und geschlechtsspezifische Machtverhältnisse herausforderten und wie ihr Handeln wahrgenommen und dargestellt wurde. Besonderes Augenmerk gilt dabei den politischen Praktiken indigener Frauen, wie beispielsweise dem feminismo comunitario, der vorherrschende Vorstellungen von Feminismus und politischem Handeln infrage stellt. Neben wissenschaftlichen Texten setzen sich die Studierenden mit historischen Quellen, politischen Schriften, Populärkultur und kreativen Formen der Selbstreflexion auseinander, um unterschiedliche Ausprägungen von weiblicher kennenzulernen.
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Basierend auf der Forschung und der Lehre des Zentrums für Inter-Amerikanische Studien zu "Gender and Generations" behandelt diese Vorlesung Schlüsseltexte von Geschlechterstudien und feministischer Theorie aus den USA und Lateinamerika, um zu hinterfragen, was es heißt, über Geschlecht, Diversität und Intersektionalität zu sprechen. Die Vorlesung setzt sich mit aktuellen Debatten auseinander, um mögliche Verbindungen mit dem breiten Feld der Kulturstudien zu ziehen. Dazu werden intersektionale kulturelle und gesellschaftliche Repräsentationen von Gender betrachtet, um die Begriffe "Intersektionalität" und "Interdependenz" zu problematisieren. Intersektionalität wird außerdem durch weibliche Indigenität, Territorium und Körper kritisch hinterfragt werden. Hierzu bieten Fallstudien aus der Arbeit mit Frauen aus Ecuador praktische Einblicke. Durch post-strukturelle, intersektionale sowie inter-amerikanische Ansätze lädt diese Vorlesung Teilnehmende ein, gemeinsam theoretische und methodische Perspektiven von Gender und Diversität zu erforschen.
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Dieses Proseminar untersucht die Exotisierung und Erotisierung von Performer:innen – darunter Tänzer:innen, Musiker:innen, Zirkusartist:innen sowie Menschen, die in Völkerschauen, Panoptiken und Kolonialausstellungen zur Schau gestellt wurden.
Ausgehend von der europäischen Expansion und den frühen gewaltvollen Begegnungen in den Amerikas analysieren wir, wie Performances als Medium der Populärkultur Vorstellungen von „Rasse“, Sexualität und Differenz prägten. Anhand von Körpergeschichte sowie der Untersuchung von Vorurteilen, Fertigkeiten und Machtverhältnissen erforschen wir die Lebensgeschichten dieser Akteur:innen und die Grenzen ihres Handlungsspielraums.
Unter Einbeziehung vielfältiger historischer Medien – sowohl als Primärquellen als auch als kulturelle Vermittler – gehen wir der Frage nach, wie körperbezogene Konstrukte im Laufe der Zeit geschaffen, gefestigt und infrage gestellt wurden.
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Unsere Lehrenden
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| +43 316 380 - 8214 Graz School of Interdisciplinary Transnational Studies please send me an email to arrange a meeting. Thanks! |
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| +43 316 380 - 8198 Graz School of Interdisciplinary Transnational Studies https://interamerikanistik.uni-graz.at/ |