Studieren leicht gemacht
Forschungsgeleitete Lehre und Angebote, die über die Universität hinaus gehen. Wir bieten einen Überblick über Lehrveranstaltungen und studienrelevante Themen.
CEEPUS Network
AT-0503-16-2627 Inter-American Studies
CEEPUS ist die Abkürzung für Central European Exchange Program for University Studies und ein multilaterales Hochschulaustauschprogramm im erweiterten Donauraum, das auf einem internationalen Abkommen basiert. 15 Mitgliedstaaten sind dem aktuellen CEEPUS-Abkommen beigetreten, jeder mit einem nationalen CEEPUS-Büro. Eine Liste der nationalen CEEPUS-Büros finden Sie hier.
Die Haupttätigkeit von CEEPUS besteht in der Vernetzung von teilnahmeberechtigten Universitäten der CEEPUS-Mitgliedstaaten, die gemeinsame Programme durchführen. Innerhalb dieser Netzwerke vergibt CEEPUS Mobilitätsstipendien an Studierende und Lehrende der teilnehmenden Universitäten. Seit 1995 wurden im Rahmen unseres Programms rund 82.000 Mobilitätsanträge bewilligt.
Aktuelle Mitgliedsländer: Albanien, Österreich, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Tschechische Republik, Ungarn, Nordmazedonien, Moldau, Montenegro, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei und Slowenien. Auch die Universitäten Pristina, Prizren, Peja u. a. nehmen teil.
Innerhalb des CEEPUS-Netzwerks haben Bildungseinrichtungen im Hochschulbereich die Möglichkeit, sich an thematischen Netzwerken zu beteiligen. Die Universität Graz und ihre Partner organisieren seit dem akademischen Jahr 2010/11 ein solches Netzwerk im Bereich der Interamerikanischen Studien.
Program Description
The network Inter-American Studies aims to expand the field of Inter-American Studies through its multidisciplinary and multinational research. It offers learning, teaching, and research opportunities within the context of the Americas, including but not limited to literary, linguistic, and cultural studies. Scholars and students of all levels will benefit from the variety of our programs, their joint activities, and their interdisciplinary approach. The network encourages the exchange of both students and faculty, fostering the development of Inter-American Studies within the European academic landscape and encouraging inter-institutional collaboration within Europe. The network has the academic aim to critically engage with the contact zones of the Americas through relational and intersectional approaches in order to create a larger framework to tackle historical, current, and future transatlantic entanglements.
Coordinator
University of Graz
Center for Inter-American Studies
Dr. Nicole Haring (nicole.haring(at)uni-graz.at)
Unsere Lehrveranstaltungen
Wintersemester 2026
This course will investigate the cultural and linguistic representations of environmental issues within Inter-American contexts. Focusing on the intersection of climate crisis narratives and communication, we will explore how language shapes public perception of environmental urgency and how temporal frameworks influence understandings of ecological change. Drawing from the environmental humanities, intersectional environmentalism, and eco-linguistics, the course investigates how the climate crisis and its temporalities are constructed across various media and cultural discourses, with particular attention to the intersections of gender, race, and colonial histories. Through the analysis of diverse texts and media outlets, students will engage with key concepts, methodologies, and pedagogical approaches central to understanding the climate crisis through the lens of environmental humanities.
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Was kommt uns bei den Begriffen ‚Amerika‘ und ‚westliche Hemisphäre‘ in den Sinn? Wie können wir ‚die Amerikas‘ aus einer europäischen Perspektive verstehen? Und welche literarischen, kulturellen, sozialen, ökonomischen und politischen Beziehungen bestehen zwischen Nord-, Zentral- und Südamerika? Diese Lehrveranstaltung führt TeilnehmerInnen in die Forschungsfelder ‚Western Hemispheric Studies‘ und ‚Inter-American Studies‘ ein und erörtert dabei die vielfältigen Verknüpfungen zwischen den Amerikas und Europa. In diesem Rahmen werden auch epistemologische Grundlagen der Geisteswissenschaften besprochen und jenen der Sozial- und Naturwissenschaften gegenübergestellt. Zudem werden Chancen und Herausforderungen interdisziplinärer Forschung thematisiert. Wie wir Forschungsobjekte – in diesem Fall die westliche Hemisphäre – konzeptualisieren und wahrnehmen, hängt wesentlich mit unseren allgemeinen Vorstellungen von der ‚Produktion‘ von Wissen zusammen sowie unseren spezifischen theoretischen und methodologischen Zugängen. In dieser Lehrveranstaltung werden TeilnehmerInnen dazu eingeladen, gemeinsam verschiedene theoretische und methodologische Zugänge zu beleuchten und zu erarbeiten, um die westliche Hemisphäre aus interdisziplinärer Perspektive zu betrachten. In diesem Prozess entwickeln TeilnehmerInnen ihre eigenen kritischen Forschungsfragen im Bereich der Western Hemispheric und Inter-American Studies.
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Was bedeutet es, zu rebellieren, und wie haben Frauen in Lateinamerika vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart an verschiedenen Formen der Rebellion mitgewirkt? Dieses Proseminar untersucht die rebellischen Praktiken von Frauen in verschiedensten historischen und politischen Kontexten – von alltäglichen Widerstandsformen und Protesten gegen Lebensmittelpreise bis hin zu organisierten politischen Kämpfen, revolutionären Bewegungen und feministischem Aktivismus. Ausgehend von Debatten über Rebellion, unter anderem unter Einbeziehung der Arbeiten von Eric Hobsbawm, analysieren wir, wie Frauen soziale, wirtschaftliche, politische und geschlechtsspezifische Machtverhältnisse herausforderten und wie ihr Handeln wahrgenommen und dargestellt wurde. Besonderes Augenmerk gilt dabei den politischen Praktiken indigener Frauen, wie beispielsweise dem feminismo comunitario, der vorherrschende Vorstellungen von Feminismus und politischem Handeln infrage stellt. Neben wissenschaftlichen Texten setzen sich die Studierenden mit historischen Quellen, politischen Schriften, Populärkultur und kreativen Formen der Selbstreflexion auseinander, um unterschiedliche Ausprägungen von weiblicher kennenzulernen.
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Basierend auf der Forschung und der Lehre des Zentrums für Inter-Amerikanische Studien zu "Gender and Generations" behandelt diese Vorlesung Schlüsseltexte von Geschlechterstudien und feministischer Theorie aus den USA und Lateinamerika, um zu hinterfragen, was es heißt, über Geschlecht, Diversität und Intersektionalität zu sprechen. Die Vorlesung setzt sich mit aktuellen Debatten auseinander, um mögliche Verbindungen mit dem breiten Feld der Kulturstudien zu ziehen. Dazu werden intersektionale kulturelle und gesellschaftliche Repräsentationen von Gender betrachtet, um die Begriffe "Intersektionalität" und "Interdependenz" zu problematisieren. Intersektionalität wird außerdem durch weibliche Indigenität, Territorium und Körper kritisch hinterfragt werden. Hierzu bieten Fallstudien aus der Arbeit mit Frauen aus Ecuador praktische Einblicke. Durch post-strukturelle, intersektionale sowie inter-amerikanische Ansätze lädt diese Vorlesung Teilnehmende ein, gemeinsam theoretische und methodische Perspektiven von Gender und Diversität zu erforschen.
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Dieses Proseminar untersucht die Exotisierung und Erotisierung von Performer:innen – darunter Tänzer:innen, Musiker:innen, Zirkusartist:innen sowie Menschen, die in Völkerschauen, Panoptiken und Kolonialausstellungen zur Schau gestellt wurden.
Ausgehend von der europäischen Expansion und den frühen gewaltvollen Begegnungen in den Amerikas analysieren wir, wie Performances als Medium der Populärkultur Vorstellungen von „Rasse“, Sexualität und Differenz prägten. Anhand von Körpergeschichte sowie der Untersuchung von Vorurteilen, Fertigkeiten und Machtverhältnissen erforschen wir die Lebensgeschichten dieser Akteur:innen und die Grenzen ihres Handlungsspielraums.
Unter Einbeziehung vielfältiger historischer Medien – sowohl als Primärquellen als auch als kulturelle Vermittler – gehen wir der Frage nach, wie körperbezogene Konstrukte im Laufe der Zeit geschaffen, gefestigt und infrage gestellt wurden.
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Unsere Lehrenden
| Graz School of Interdisciplinary Transnational Studies To arrange a meeting, please send me an Email! https://interamerikanistik.uni-graz.at/en/ |
| +43 316 380 - 8214 Graz School of Interdisciplinary Transnational Studies please send me an email to arrange a meeting. Thanks! |
| +43 316 380 - 8243 Graz School of Interdisciplinary Transnational Studies |
| +43 316 380 - 6844 00436764830428 Graz School of Interdisciplinary Transnational Studies Sprechstunden über Skype oder Telefon, Anmeldung mit Zeitwunsch per Email. https://translating-cosmo.vision |
| +43 316 380 - 8198 Graz School of Interdisciplinary Transnational Studies https://interamerikanistik.uni-graz.at/ |